Monatsbudget erstellen in 5 Schritten
Ein einfacher Plan, damit du weißt, wohin dein Geld geht, und am Monatsende noch etwas übrig ist.
Vom Fluvi-Team · Aktualisiert am 31. Oktober 2026
Budgetvorlage
Starte mit dem Beispiel und trage deine Zahlen ein: Namen, Beträge und Gruppen sind änderbar.
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Schritt 1. Schreib auf, was reinkommt
Dein Nettoeinkommen: was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto landet. Nebeneinkünfte zählst du nur mit, wenn sie sicher sind. Schwankt dein Einkommen, nimm den schwächsten Monat der letzten sechs: Besser, es bleibt etwas übrig, als dass es fehlt.
Schritt 2. Liste deine Fixkosten
Alles, was jeden Monat mit demselben Betrag kommt: Miete, Nebenkosten, Strom, Internet, Handy, Kreditraten, Versicherungen, Kita und Abos. Achtung bei den jährlichen Ausgaben (Kfz-Steuer, Haftpflicht, Mitgliedsbeiträge): teil jede durch 12 und leg diesen Teil jeden Monat zurück, damit sie dich nicht überraschen.
Schritt 3. Schätze deine variablen Ausgaben
Lebensmittel, Tanken, Restaurants, Ausgehen, Kleidung. Hier versickert das Geld, vor allem bei den kleinen Ausgaben des Alltags: der Kaffee, der Snack, die Liefergebühr. Nimm deine Kontoauszüge der letzten zwei oder drei Monate und bilde für jede Kategorie den Durchschnitt.
Schritt 4. Bezahl zuerst dich selbst und begrenze jede Kategorie
Entscheide, wie viel du sparst, und überweis es direkt am Zahltag, wie einen weiteren Fixposten. Dann gilt: Einkommen − Sparen − Fixkosten = was für die variablen Ausgaben bleibt. Verteil es auf die Kategorien, jede mit einem Limit. Passt es nicht, kürz zuerst die variablen Ausgaben und verhandle die Fixkosten neu, wo es geht (Handyvertrag, ungenutzte Abos), bevor du am Sparen sparst.
Schritt 5. Erfassen und jede Woche prüfen
Ein Budget, das du nicht anschaust, bringt nichts. Trag jede Ausgabe am selben Tag ein (dauert keine Minute) und schau einmal pro Woche, wie du in jeder Kategorie stehst. Am Monatsende vergleichst du Plan und Wirklichkeit und passt den nächsten Monat an.
Beispiel mit 2.600 € Einkommen
Es ist dasselbe Beispiel wie in der Vorlage oben:
| Kategorie | Budget |
|---|---|
| Sparen (zuerst dich selbst bezahlen) | 300 € |
| Warmmiete | 950 € |
| Strom | 80 € |
| Internet & Handy | 50 € |
| Lebensmittel | 450 € |
| Mobilität | 120 € |
| Essen gehen & Lieferdienste | 120 € |
| Freizeit | 110 € |
| Kleidung & Pflege | 80 € |
| Abos | 30 € |
| Jährliche Kosten (Versicherungen, Kfz-Steuer…) | 150 € |
| Unvorhergesehenes | 160 € |
| Summe | 2.600 € |
Hier kommen die Bedürfnisse (inklusive jährlicher Kosten und Unvorhergesehenem) auf 1.960 €, also 75,4 % des Einkommens: deutlich mehr als die 50 % der 50/30/20-Regel, was bei hoher Miete ganz normal ist. Deshalb bleiben die Wünsche bei 13,1 % und das Sparen bei 11,5 %. Geht es dir auch so, lies was du tun kannst, wenn das Gehalt nicht reicht.
Häufige Fehler
- Die jährlichen Ausgaben vergessen und dann einen ganzen Monat von der Kfz-Steuer oder der Versicherung aus dem Gleichgewicht bringen lassen.
- Ein Wunschbudget statt eines echten: wenn du immer 200 € fürs Essen gehen ausgibst, schreib nicht 80 € hin; reduzier nach und nach.
- Keine Kategorie für Unvorhergesehenes. Irgendetwas kommt immer.
- Sparen, „was übrig bleibt“: es bleibt fast nie etwas übrig. Leg es zuerst beiseite.
- Nach einem schlechten Monat aufgeben: ein Budget wird angepasst, nicht weggeworfen.
Tabelle oder App?
Eine Tabelle funktioniert, wenn du sie pflegst. Eine App spart dir Zeit: Du trägst in Sekunden vom Handy aus ein, sie erinnert dich an feste Zahlungen und macht die Diagramme von selbst. Wichtig ist, das Werkzeug zu nutzen, das du jeden Tag öffnest. Und wenn du ein konkretes Sparziel willst, probier die 52-Wochen-Challenge.
Erstell dein Budget in Fluvi
Unbegrenzte Einnahmen und Ausgaben, nach Kategorie und mit Diagrammen: kostenlos. Fixkosten mit Erinnerung vor der Fälligkeit: kostenlos bis 3, unbegrenzt mit Premium.
Limits pro Kategorie mit Hinweis, wenn du dich näherst, und Berichte als PDF und Excel: Premium.

Häufige Fragen
Wie viel sollte ich jeden Monat sparen?
Eine gängige Richtgröße sind 20 % des Einkommens (die 50/30/20-Regel). Geht das gerade nicht, fang mit festen 5 oder 10 % an und steigere dich nach und nach.
Und wenn ich in einem Monat drüber bin?
Schau, in welcher Kategorie, und gleich es im nächsten Monat aus. Passiert es immer wieder, erhöh dieses Limit und senk ein anderes: Das Budget muss zu deinem echten Leben passen.
Wie oft sollte ich mein Budget prüfen?
Ein kurzer Blick jede Woche und ein vollständiger Abgleich am Monatsende, bei dem du den Plan mit dem vergleichst, was du wirklich ausgegeben hast.
Wie macht man ein Budget als Paar?
Zählt eure Einkommen zusammen, einigt euch auf die gemeinsamen Ausgaben und lasst jedem einen Teil für persönliche Ausgaben. Mit Fluvi Premium kann jeder sein eigenes Profil mit Rechten in denselben Finanzen haben.
Weitere Ratgeber
Dieser Ratgeber dient der Information und ist keine persönliche Finanzberatung. Die Zahlen sind Beispiele; passe sie an deine Situation an. Mehr dazu in den Nutzungsbedingungen (auf Spanisch).